Fairpartners kooperiert mit BME GERMANQualitySourcing

Fairpartners ist aktiver Teil der weltweiten Initiative des Bundesverbands Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e. V. (BME). Wir entwickeln und betreiben die technische Plattform und erbringen ergänzende Dienstleistungen für alle beteiligten Unternehmen.

Das BME Prüfsiegel fördert die Transparenz in Märkten, schafft Vertrauen und steigert so die Effizienz der Geschäftsprozesse in Einkauf und Vertrieb. Zertifizierte Unternehmen haben signifikant bessere Chancen, insbesondere in Deutschland Neukunden zu gewinnen.

Mehr Informationen auf www.germanqualitysourcing.com und www.bme.de.

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Einführung von Onlineauktionen bei FreiLacke

Anwenderberichte veranschaulichen besonders gut die tägliche Arbeit unserer User mit der Beschaffungsplattform. Zwei Erfahrungsberichte haben wir beispielhaft für Sie in unseren Blog aufgenommen. Gerne vermitteln wir auch Kontakte zu anderen Usern, die zum Erfahrungsaustausch zur Verfügung stehen.

 

Tagesaktuelle Preise schnell und effektiv verhandelt – FreiLacke setzt als international agierendes Unternehmen im Bereich Oberflächenbeschichtung neuerdings auf Onlineauktionen im Lösungsmittelbereich. Wo vorher mit großem administrativem Aufwand manuell tagesaktuelle Preise abgefragt wurden, ersetzen jetzt regelmäßige Auktionen schnell und effektiv die Preisverhandlung.

Positive Anwenderberichte von Einkäufer-Kollegen waren mit ein Grund, warum sich Roland Bäurer, Einkaufsleiter bei Emil Frei GmbH & Co. KG, für die Durchführung von Onlineauktionen auf der Beschaffungsplattform fairpartners entschieden hat. “Nach einem Screening von Markt und Anbietern war fairpartners direkt unter den letzten Dreien. Ausschlaggebend zur Entscheidung für diesen Anbieter war dann das gute Preis-Leistungs-Verhältnis”, berichtet der Einkaufsleiter.

“Bei Lösungsmitteln”, so Bäurer, “spielt es keine Rolle, welcher unserer Anbieter letzten Endes liefert. Es gibt einige Anbieter, die unsere Spezifikationen erfüllen und die entsprechende Qualität gewährleisten. Diese geschlossenen Lieferantengruppen nehmen an unseren Onlineauktionen teil. Der sich tagesaktuell ändernde Preis ist dabei der einzig ausschlaggebende Moment zur Vergabe.”

Faire Zusammenarbeit mit den Lieferanten

“Unsere Anbieter wurden von Anfang an in das neue Verfahren einbezogen”, erzählt der Einkaufsleiter. Vor der Entscheidung für die Nutzung der Beschaffungsplattform wurden die Lieferanten anhand von Fragebögen zum Vorhaben befragt. Nach 3 Monaten Testphase wurde noch einmal Feedback eingeholt. Einige Anbieter hatten bereits Erfahrungen mit Beschaffungsplattformen als Vertriebsweg. Bei Einigen musste Überzeugungsarbeit geleistet werden. “Schließlich zahlen Lieferanten eine, wenn auch vergleichsmäßig geringe, Jahresgebühr für die Registrierung auf der Plattform. Bei dem relativ speziellen Produkt findet die Registrierung weitestgehend nur zur Teilnahme an unseren Auktionen statt; das müssen auch wir als Einkaufsorganisation berücksichtigen”, merkt Bäurer an. “Für uns war von vorne herein klar, wenn wir uns für diesen Weg im Einkauf entscheiden, muss der Lieferant mitspielen, und das haben wir durch eine besonders faire Vorgehensweise unterstützt: Die Kosten für eine 3-monatige Testphase zum Kennen lernen der Plattform habe wir für alle Anbieter übernommen”, berichtet Bäurer. “Die Kosten für die Jahresregistrierung übernehmen wir auch weiterhin für sehr kleine Unternehmen, denn wir wissen, die Marge bei Lösungsmitteln ist sehr gering. Ab einem gewissen Umsatz zahlen die Lieferanten ihre Jahresgebühr jedoch selbst. Mittlerweile wissen alle teilnehmenden Lieferanten die Auktion zu schätzen”, so Bäurer, “denn auch wenn sie preislich mal nicht mithalten können, gibt ihnen die Teilnahme an der Auktion wertvolle, tagesaktuelle Informationen über Markt und Wettbewerber.

Einmal gut vorbereitet – jetzt ein Selbstläufer

Das Grundgerüst für die Auktionen sieht immer gleich aus. Die entsprechenden Einstellungen hat Roland Bäurer mit seinen Mitarbeitern anhand von Testauktionen durchgespielt. Dann wurden Musterauktionen erfasst, die nun immer wieder als Vorlage dienen und einfach nur kopiert werden müssen. Damit auch bei den Lieferanten immer alles glatt läuft, hatten auch diese die Möglichkeit, anhand von Testauktionen Routine zu gewinnen. Zusätzlich wurden alle wichtigen Schritte noch einmal in einem Dokument festgehalten und den Lieferanten zur Verfügung gestellt. “Auch wenn der Umgang mit fairpartners weitgehend selbsterklärend ist”, so Bäurer, “die gute Vorbereitung unserer Anbieter ist sicher mit ein Grund, warum bei den Auktionen bisher immer alles glatt lief”.

Eine Standard-Auktion bei FreiLacke dauert 45 Minuten. Eine relativ lange Zeitspanne für eine Auktion, aber dafür sind die Lieferanten entspannter als bei großem Zeitdruck. Mittlerweile werden sogar häufig parallel laufende Auktionen an einem Tag durchgeführt. Während eine Auktion noch läuft, beginnt bereits die andere. An das Handling haben sich die Anbieter schnell gewöhnt und die parallelen Preisverhandlungen halten den Zeitverlust bei ihnen so gering wie möglich. Roland Bäurer ist davon überzeugt, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Sein Fazit: “In der Einkaufsabteilung sind die Auktionen mittlerweile Routine geworden, wo bisher viel administrative Arbeit nötig war. Das wäre anders nie zu erreichen gewesen.”

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Innovative Einkaufsprozesse bei Skandia

Anwenderberichte veranschaulichen besonders gut die tägliche Arbeit unserer User mit der Beschaffungsplattform. Zwei Erfahrungsberichte haben wir beispielhaft für Sie in unseren Blog aufgenommen. Gerne vermitteln wir auch Kontakte zu anderen Usern, die zum Erfahrungsaustausch zur Verfügung stehen.

 

Bündelung der Bedarfe und E-Sourcing führen zu hohen Einsparungen – Wo früher jede Fachabteilung sich selbst um ihre Beschaffung kümmerte, ist seit gut einem Jahr der Einkauf der Skandia Versicherung Management & Service GmbH zentral aktiv. Thomas Kremling, Einkaufsleiter Dienstleistungen und Güter bei Skandia berichtet über die Methoden, Ergebnisse und sagt, wie es weitergeht.

Die deutsche Skandia-Tochter, gegründet 1991 in Berlin, hat sich in Deutschland als Spezialist für innovative Vorsorge-Lösungen etabliert. Mit einer umfassenden Produktpalette auf Investmentbasis und individuellen Lösungskonzepten, die Kundenbedürfnisse in allen Lebensphasen adressieren, sieht sich Skandia für den weiteren Wachstumsprozess hervorragend positioniert.

Auch intern setzt man auf Innovation und effiziente Prozesse. Die Einkäufer bündeln unter Kremlings Führung die Bedarfe und nutzen in immer mehr Kategorien die Beschaffungsplattform fairpartners. Ob Drucksachen, allgemeine Geschäftsausstattung oder Dienstleistungen wie beispielsweise Übersetzungen – die Fachabteilungen waren bislang immer mit der Qualität zufrieden und profitieren von oftmals überraschend hohen Einsparungen, die zwischen 20 und 40 Prozent liegen.

Fachabteilung und Einkauf arbeiten heute Hand in Hand. “Auf Basis der gemeinsam formulierten Anforderungen bleibt auch während der Ausschreibung die Fachabteilung immer im Boot. Der persönliche Kontakt zu den Anbietern wird gerade beim Einkauf von Dienstleistungen von den Fachabteilungen geschätzt. Deshalb ist ein wichtiges Zwischenergebnis bei Ausschreibungen immer eine Shortlist von Anbietern und Empfehlungen des Einkaufs. Eine gut durchdachte und prägnant formulierte Ausschreibung macht Angebote vergleichbar und zwingt Anbieter gemäß Spezifikation anzubieten. Das steigert Transparenz und Wettbewerb, gerade in Verbindung mit einer Beschaffungsplattform”, berichtet Kremling. “Die finale Entscheidung für einen Anbieter treffen Fachabteilung und Einkauf dann meist einvernehmlich.”

“Unser Beschaffungsprozess bietet viel Freiraum für intensiven Dialog mit Lieferanten, gerade weil die Basiskommunikation im Rahmen von Ausschreibungen internetbasiert über fairpartners läuft. Und gerade bei offenem Bieterkreis entstehen dann neue Ideen.” erzählt Kremling. “Im Rahmen eines Request for Information suchten wir Vorschläge für Incentivereisen und erhielten über fairpartners.com ein Angebot von einer uns bislang unbekannten Agentur. Mit dem positiven Ergebnis, dass das Incentive zwar anders als ursprünglich gedacht aussah, aber mit sehr großem Erfolg durchgeführt wurde. Der innovative Lösungsvorschlag der neuen Agentur gefiel auf Anhieb.”

“Die Bündelung der Bedarfe aus den Fachabteilungen an sich birgt bereits großes Einsparungspotential. Die Nutzung von fairpartners bringt zudem ein Höchstmaß an Revisionssicherheit, Transparenz und wir verringern unseren administrativen Aufwand massiv”, so Kremling. “Und neue Anbieter routen wir mittlerweile bereits beim ersten Kontakt über die Plattform fairpartners. Unser Request for Innovation hat das Ziel, neue Anbieter ohne viel administrativen Aufwand kennen zu lernen und deren Angebot zu sondieren. Die Informationen zu Produkten bzw. Dienstleistungen oder kreative Vorschläge werden systemseitig nach Einkaufskategorie gebündelt auf der Plattform bereit gehalten.”

Das neue Konzept geht auf. Als nächsten Schritt plant Thomas Kremling die Bündelung geeigneter Bedarfe gemeinsam mit den Skandia Schwestergesellschaften in Polen, Österreich und der Schweiz und deren gemeinsame Beschaffung im Rahmen einer Ausschreibung auf fairpartners. Thomas Kremling: “Durch größere Beschaffungsmengen und den noch breiteren, internationalen Bieterkreis versprechen wir uns nennenswerte Einsparungen bei mindestens gleichbleibender Qualität.”

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